Backofenbau +Recherche
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Eintrag #1 vom 26. Okt. 2006 20:34 Uhr
Hallo
nachdem wir das Thema Backofenbau mit diversen Fachleuten des 21. Jh besprochen haben, stellt sich für uns die Frage: wie wärs mit einem historischen? Nur leider war da recht schnell das Ende meiner recherche erreicht.
Es geht also um einen Brotbackofen, der unter freiem Himmel zu stehen kommen soll.
Hat jemand Informationen:
a) Selbstbau + Erfahrungen mit Eigenbauten
b) gibts was mittelalterliches zum Thema?
c) Bücher? Quellen?
Irka
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Eintrag #2 vom 10. Jan. 2007 20:31 Uhr
Uli Gasper
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Moin
Besser spät als nie:
Karl Mohs
Backofenbau
vom Back-Stein zum Backofen
Reprint Verlag Leipzig
Reprint der Originalauflage von 1926
kulturgeschichtliche Studie von der Steinzeit bis zur industriellen Zeit (um 1926 :-)
gefunden im Bücherramschladen :-)
Grüße, Uli
Gruß, Uli
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Eintrag #3 vom 11. Jan. 2007 00:27 Uhr
Johannes Kulick
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In Kanzach steht einer, vielleicht könnte man da ja wen zum Thema fragen.
Johannes - wwwhildensia.de / mb1260
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Eintrag #4 vom 12. Jan. 2007 02:46 Uhr
Thomas Schlosser
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Ich bin mal aufgrund der info suche wegen bau einer lehm esse auf ein infoheftgestoßen.
Serie: Einfälle statt Abfälle
Titel: ßfen ganz aus lehm bauen(Heft6)
Folgeinfos: Einfache und ursprüngliche Lehmbauweisen aus Stampflehm,Graslehm oder lehmbällen für Hernde, Kuppel-und Gewölbeöfen zum Backen,Kochen, heizen und Tonbrenne
Preis: 3,- (bei dem preis für die zwar wenigen aber guten Infos kann man nicht viel falsch machen)
Das Buch hat jetzt nicht dirket den Fokus für historische Ofenbauweisen. Aber es bieted viele Infos zum Materiel und auch einiges zur verschiedenen Bautechnik.
In der serie gibt es noch mehr Hefte zu verschiedenen Themen. Zum thema Ofenbau noch 4weitere!
Grüße
Thomas
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Eintrag #5 vom 02. Mrz. 2007 01:30 Uhr
Wera Kupser
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Hallo,
bei meiner Recherche bin ich auf folgendes Buch gestoßen:
Holzbacköfen im Garten
Preis: ca. 20,- Euro
138 Seiten, viele Fotos, Bilder + Schemazeichnungen
Umfangreiche Informationen speziell zum Bau von ßfen, vom einfachen Lehmbackofen bis hin zum ausgewachsenen Steinbackofen. Unter Angabe detaillierter Baupläne, teils Schritt für Schritt fotografiert, und Erfahrungsberichten der Erbauer.
Zum Selbstbau eines Ofens m. M. nach bestens geeignet!
Mit liebem Gruß
Alinor
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Eintrag #6 vom 24. Mai. 2007 21:12 Uhr
Christian Reithmeier
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Wir haben vor längerer Zeit einen Lehmbackofen gebaut, der heute noch lebt.
Um jetzt jedes Detail genau zu beschreiben, bin ich ehrlich gesagt zu faul und da das Thema vor schon etwas längerer Zeit gestartet wurde, weiß ich nicht ob ein ausführlicherer Beitrag noch von Nutzen wäre.
Aber wenn du ein Paar Details wissen willst, dann kannst du mich schon fragen.
Ariovist
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Eintrag #7 vom 21. Jan. 2010 13:54 Uhr
Dirk Osenberg
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Wer Interesse an dem Bau eines Backofens in der Natur haben will der kann mal hier schauen der Lehmbackofen steht nun schon seid4 Jahren und wird auch von anderen Gästen benutzt
Reparaturen sind selbstverständlich!!
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Eintrag #8 vom 21. Jan. 2010 15:48 Uhr
Thomas Klever
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Entspricht der Ofen historischen Vorbildern?
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Eintrag #9 vom 27. Jan. 2010 12:32 Uhr
Dirk Osenberg
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was verstehst du unter Historischen Vorbildern?
Der Lehmofen wurde schon in der Steinzeit so gebaut und der Steinofen ist so gebaut wie man ihn baut wenn man Schamott und Ziegelsteine hat!!
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Eintrag #10 vom 27. Jan. 2010 14:08 Uhr
Jens
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Hallo Dirk,
Vorbilder, oder auch Quellen, sind das, worüber man sich in diesem Forum bevorzugterweise unterhält, anstatt etwas einfach anzunehmen. Das ist das, was _beweisst_, dass "wurde schon in der Steinzeit so gebaut und der Steinofen ist so gebaut wie man ihn baut wenn man Schamott und Ziegelsteine hat".
Denn irgendwoher musst Du die Aussage ja auch haben.
Das, mal ehrlich, wüsstest du, wenn Du hier im Forum auch mal quergelesen hättest, und wüsstest, wo Du dich befindest.
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Eintrag #11 vom 27. Jan. 2010 18:34 Uhr
Wilfried Masberg
guckst Du hierhttp://wwwsachsenspiegel-online.de/cms/meteor/jbrowser/index.jsp?id=105&phraseId=ptr15049&anchorType=1&x=1193&y=1740&width=277&height=314&areaNumber=3#ptr15049
z.B.
der Rest ergibt sich aus der Kaminformel (google) und dem Material.
Und nicht nur Quellen fordern, sondern dann auch selber belegen. Aber die Frage war "Backofen, Vorbild"
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Eintrag #12 vom 27. Jan. 2010 20:13 Uhr
Jens
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Hä, was, Dirk?
Wenn jemand eine Aussage tätigt, dann sollte er sie auch belegen können. Ich muss da garnix "selber belegen".
Und das Bild aus dem Sachsenspiegel gilt nur
1.) für die jeweilige Zeit (14tes)
2.) Region
3.) ergibt sich garnix daraus, schon garnicht durch google.
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Eintrag #13 vom 27. Jan. 2010 20:20 Uhr
Thomas Klever
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"Und nicht nur Quellen fordern, sondern dann auch selber belegen."
Nunja…ich habe ja keinen gebaut.
Allerdings entspricht der gezeigte Ofen keinem von denen die ich in letzter Zeit ausgegraben habe.
Daher meine Frage.
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Eintrag #14 vom 28. Jan. 2010 08:40 Uhr
Dirk Osenberg
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Jungs??
Haltet mal die Zügel kürzer!!
Es heißt hier auch Backofenbau oder??
Also ich habe meine Öfen so gebaut und die funktionieren!!
Wer immer sonst Backöfen baut soll es tun wie er es will!!
Also Ruhe bewahren!!
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Eintrag #15 vom 28. Jan. 2010 10:08 Uhr
Jens
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Komisch, Dirk, Ich lese in der Eingangsfrage und im Titel die Worte "Backofenbau +Recherche", sowie "wie wärs mit einem historischen".
Schön, dass Du einen gebaut hast, alleine stellt sich die Frage, was diesen zu einem historischen gemacht, es sei denn, das "seit Jahren" heisst 200 ;)
Und die Frage von Thomas war ja auch klar verständlich und nachvollziehbar:
"Entspricht der Ofen historischen Vorbildern?"
Worauf Du wiederrum postuliert hast, dem wäre seit der Steinzeit bereits so, was beeinhaltet, dass dem im Mittelalter auch so war.
Was Du jetzt wiederrum mal konkret belegen können solltest.
Wenn es dir nur darum geht, dass Du einen funktionierenden Ofen gebaut hast, was uns ja für dich freut, dieser aber keinerlei historische Grundlage hat, dann hätte deine Antwort auf die Frage von Thomas einfach lauten können:
"Nein. D.h. ich weiss es nicht".
Tat sie aber nicht.
Was mich wiederrum mal wieder mich fragen lässt, warum man nicht einfach bei der Wahrheit bleiben kann, und unbedingt sich mit Federn schmücken muss, deren Farbe man nicht kennt, obwohl der Hut auch so schon schön ist.
Und da mich das Thema durchaus auch interessiert: konkretes? Ich selber habe, ehrlich, keinen blassen Schimmer.
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Eintrag #16 vom 28. Jan. 2010 10:09 Uhr
Claudia
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Dirk, der Eingangspost fragte "nachdem wir das Thema Backofenbau mit diversen Fachleuten des 21. Jh besprochen haben, stellt sich für uns die Frage: wie wärs mit einem historischen?"
Es geht halt um wirklich historische Öfen. Dein Ofen funktioniert, ohne Zweifel, aber es entspricht nicht wirklich einem historischen Vorbild. Deine Aussage "Der Lehmofen wurde schon in der Steinzeit so gebaut" kann ja schon wegen der verwendeten Ziegel und geschliffenen Steinplatten nicht stimmen.
Ein wirklich historischer Ofen basiert auf einem historischen Vorbild (oder auf einem bestimmten historischen Typus). Da ist z.B. nicht unwichtig, wie die Ofensohle angelegt wurde, die äußere Form des Ofens (ja, es gibt noch was anderes als nur runde), ob so ein Ding wirklich einen Schornstein hatte, ob es davor eine Aschegrube gab etc.
Und dein selbstgebauter Ofen berücksichtigt diese Fragen halt nicht. Wenn man sich was zum Brotbacken in seinen Garten bauen will, reichts wenn das Ding funktioniert. Wenn man einen historischen Ofen nachbauen will (um ihn z.B. auf Veranstaltungen vorzuführen), reicht das bei weitem nicht. Und da wir uns hier in einem historischen Forum befinden und nicht auf einer Bastlerseite, sind Deine Angaben halt ungenügend.
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Eintrag #17 vom 28. Jan. 2010 16:16 Uhr
Wilfried Masberg
Hi, also, Du hast mindestens einen Backofen ausgegraben. Klasse, schöner wärs,wenn Du mindetens dem Frager Deine Erkenntnisse, Fundlage o. ä. zur Verfügung stellen würdest. Ich nehme mal an, das hast Du bereits.
@ Jens Börner
Der Wolfenbütteler Sachsenspiegel ist aus dem 13. Jahrhundert.
Die Form ist gezeichnet, die Wandstärken sowie die Grüße ergeben sich aus der Aufgabe und den verwendeten Werkstoffen, aus der Größe des Backraums und der Ofenart ergibt sich die Lage und die Größe des Abzugslochs.
Runde , oben geschlossene Backöfen gibt es weltweit und sie sind zum Brotbacken , wie wir Brot kennen, Wärmespeicheröfen und zum Fladenbacken , Pizze etc., Abluftöfen?, also Öfen , die über die Abluft heizen. Die letzteren können kontinuierlich benutzt werden,sind aber im Bau sehr heikel, da eine spezielle Rauchgasführung gefordert ist.
Beide Typen werden auch heute noch sowohl in Lehmbauweise als auch mit Schamottsteinen gebaut und das weltweit nach den gleichen Regeln.Wer davon abweicht, nun, der kann nicht bzw schlecht backen.
Selbstverständlich kann ich diese Aussagen nicht beweisen, denn ich habe die Details der von mir besichtigten 2 "Pizzaöfen" nicht fotografiert und mir auch die Filme im Fernsehen nicht mit Datum und Sendezeit gemerkt. Auch habe ich die Aussagen der Bäcker nicht protokolliert und mir auch ihre Namen nicht gemerkt. Und da die Herren Ofenbaumeister genau wie die Herren Schmiedemeister nicht schreiben, wirds mit Bauen aus Büchern auch nix.
Aber das haben wir schon immer so gebaut, gemacht und nur so gehts, sollte reichen.
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Eintrag #18 vom 28. Jan. 2010 17:00 Uhr
Jens
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Ach Wilfried. Kannst Du nicht einmal etwas vernünftiges posten? Seit Du hier postest, kommt entweder nur unverständliches, oder unüberlegtes, bzw. -recherchiertes.
Der Wolfenbüttler Sachsenspiegel, alias Cod. Guelf. 3.1 Aug. 2°, ist ins 14te datiert, genauer ins 3. Viertel: wwwhab.de/bibliothek/wdb/mssdigital.htm
Die Uni Wolfenbüttel sollte es wohl wissen.
Und wie Pizzaöfen irgendwo auf der Welt gebaut sind, ist vollkommen irrelevant.
Irgendwelche Fernsehsendungen auch.
Und glücklicherweise mögen Schmiede nicht schreiben, andere über diese aber schon. Sowie es erhaltene Stücke gibt, die Aussagen zulassen.
Wie vlt. auch bei Öfen.
Ohne das: Spekulatius.
Auch dafür braucht man Öfen ;)
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Eintrag #20 vom 28. Jan. 2010 19:31 Uhr
Thomas Klever
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"Klasse, schöner wärs,wenn Du mindetens dem Frager Deine Erkenntnisse, Fundlage o. ä. zur Verfügung stellen würdest. Ich nehme mal an, das hast Du bereits."
Da die "Erkenntnisse" noch nicht publiziert sind ist mir das leider nicht möglich.
Es gibt aber genügend bereits ausgewertetes Material welches für jeden Interessierten einsehbar ist.
Ich wollte nur wissen ob der gezeigte Ofen einem historischen Vorbild entspricht.Den Reaktionen entnehme ich dass dem nicht so ist.
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Eintrag #21 vom 29. Jan. 2010 01:29 Uhr
Theodor Rosentreter
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… warum das jetzt nicht gehen soll bleibt schleierhaft.
Wie schon festgestellt sind Befunde von Lehmöfen keine Raritäten und ich denke nicht, dass ein paar Eckdaten zum Aufbau und zur Materialverwendung, versandt an den Fragesteller, einen solch großen Schaden bedeuten würden.
Aber das ist ja nur meine Einschätzung. Vielleicht sidn ie Öfen ja auch so "neuartig", dass sie den Grundstock der Publikation bilden sollen.
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Eintrag #22 vom 30. Jan. 2010 12:44 Uhr
Thomas Klever
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"… warum das jetzt nicht gehen soll bleibt schleierhaft."
Ich darf hier nichts veröffentlichen bevor das aufgearbeitet ist.
Schamott und Ziegelsteine waren aber nicht verbaut.
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Eintrag #23 vom 30. Jan. 2010 13:13 Uhr
Patrick
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Archäologisch ausgegrabene Backöfen sind ja nicht so selten, da gibt es genügend Beispiele, auch ohne auf persönliche Grabungserfahrungen zurückgreifen zu müssen.
Es reicht sogar schon eine Google-Suche aus, um zahlreiche Berichte zu Grabungen und Rekonstruktionen in Museumsdörfern zu finden, mit dazugehöriger Literatur.
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Eintrag #24 vom 30. Jan. 2010 15:21 Uhr
Wilfried Masberg
und warum haste nicht gleich den Link von Google gepostet?
So suchen etliche das gleiche bei Google und machen Deine geleistete Arbeit nochmal.
Oder haste nicht selbst gegoogelt?
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Eintrag #25 vom 30. Jan. 2010 15:43 Uhr
Patrick
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"Lehmofen Archäologie" zu Googeln ist doch keine Arbeit, und benötigt sicher weniger Zeit, als einen Beitrag zu schreiben, in dem man nach dem Link fragt. Wie dem auch sei, ich komme der Anfrage gerne nach: wwwgoogle.de/search?[
]
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Eintrag #26 vom 30. Jan. 2010 17:04 Uhr
Wilfried Masberg
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Eintrag #27 vom 03. Feb. 2010 17:19 Uhr
Peter
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Jetzt mal unter uns Klosterschülerinnen:
Die Vorgehensweise der Herren Wissenschaftler im Bericht auf rete-amicorum.de ist kaum anders als die von Dirk. Die haben auch mit try-and-error gearbeitet. Nur das diese Öfen im Garten eines Ausstellungszentrums bzw. eines Freilichtmuseums gebaut wurden.
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Eintrag #28 vom 03. Feb. 2010 17:54 Uhr
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Also ich sehe zwischen
»Der Lehmofen wurde schon in der Steinzeit so gebaut und der Steinofen ist so gebaut wie man ihn baut wenn man Schamott und Ziegelsteine hat!!«
und
»Sein Vorbild war die genaue Form und Größe eines Ofens aus dem 7. Jh., der an dieser Stelle bei archäologischen Ausgrabungen gefunden worden war.«
doch so einen gewissen Unterschied.
Du nicht?
Mal davon ab, daß "die Herren Wissenschaftler" auch "nur" ein Verein sind und selbst wenn sie vollständig daneben liegen würden, es die inhaltliche Korrektheit der hier geäußerten Kritik in keinster Weise schmälern würde.
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Eintrag #29 vom 04. Feb. 2010 00:30 Uhr
Anke
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Im Artikel werden zwei verschiedene Öfen vorgestellt, der von West Stowe und der von Meppen.
Wer den Artikel bis ganz unten gelesen hat, findet dort die Angaben der Archäologen zur Rekonstruktion des Meppener Ofens.
Insoweit sind die "Herren" Wissenschaftler zwar nicht nur Herren, sondern auch Damen, aber in jedem Fall Archäologen und Grabungstechniker.
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Eintrag #30 vom 04. Feb. 2010 12:30 Uhr
Peter
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Zitat: „Insoweit sind die "Herren" Wissenschaftler zwar nicht nur Herren, sondern auch Damen, aber in jedem Fall Archäologen und Grabungstechniker.“
Ja und?
Zitat: „Wer den Artikel bis ganz unten gelesen hat, findet dort die Angaben der Archäologen zur Rekonstruktion des Meppener Ofens.“
Habe ihn ganz gelesen, siehe:
Zitate Anfang:
Die Höhe des originalen Ofens ist unbekannt. (West Stowe)
…groß genug für einen Erwachsenen, um mit gekreuzten Beinen und gebückt darin zu sitzen… (Das nenne ich mal eine wissenschaftlich exakte Angabe.)
Über die Konstruktion wissen wir nichts genaues. (Aha!)
Die Lösung hierfür war ein um den Kopf geschlungenes nasses Handtuch. (try-and-error oder? Belege?)
Natürlich war dieser Ofen zusammengebrochen und somit können wir keine genauen Angaben über Höhe und Größe machen.
…auch die Dicke des Auftrags konnten wir ungefähr ermitteln. (ungefähr?)
Problematisch ist immer die Frage nach der Größe der Öffnung (mit oder ohne Tunnel). Da hilft nur weiteres experimentieren. Gleiches gilt für den Rauchabzug . (schlaumeierisch für: wir wissens nicht und probieren rum, oder?)
(Zitate Ende)
Da stecken noch viel mehr Ungereimtheiten in dem Text. Bei denen wird’s aber schwierig, wenn ich es nur kurz zitieren und kommentieren will. Es geht mir auch nur darum zu zeigen, daß etwas nicht automatisch toll und „besser“ ist, nur weil es von Wissenschaftlern gemacht wurde und im Garten vom Museum steht. Dirk hat als „Laie“ genauso drauf los gelegt wie die: Ästegeflecht, Öffnung, Abzug, Höhe. Zugeständnis, er hat keine Feuersteine für den Untergrund verwendet.
Und er wird niedergemacht weil er nicht irgendeinen Buchtitel beigefügt hat, in dem ein Ofen steht.
Gruß
Peter
PS: Von rekonstruierenden Damen steht übrigens nichts im Text (ist für die Sache auch unerheblich :-)
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Eintrag #31 vom 04. Feb. 2010 13:35 Uhr
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Tja.
Das eine nimmt eine - zugegeben nicht so exorbitant detaillierte - Quellenlage und versucht, die Lücken so klein wie möglich zu halten, und sie dann sinnvoll zu füllen, das andere ignoriert sämtliche Belege und baut nach freiem Gusto.
Wenn du diesen Unterschied nicht erkennst, kann ich dir auch nicht helfen.
Mit der Argumentation ist auch der Sack mit Ärmellöchern eine gleichwertige Klamotte zur Rekonstruktion anhand von Textilfragmenten und Bildquellen.
Und desweiteren:
Dirk hat seine Arbeit hier freiwillig präsentiert.
Das hier ist ein _Forum_.
Es liegt nunmal in den Natur eines Forums, daß man sich über Dinge austauscht, seine Meinung sagt.
Natürlich könnte man dies auch über den verlinkten Artikel tun, aber wozu?
Der Artikel ist in sich schon ausführlich genug, um den hier benutzten Diskussionsansatz "Hast du Belege" überflüssig zu machen, weil all das, was Dirk gefragt wurde, dort schon steht.
Es steht dir natürlich vollkommen frei, die Rekonstruktionen aus dem Artikel ebenfalls als ungenügend zu empfinden.
Und der Punkt mit dem Lesen und den Herren und Damen Wissenschaftlern ging wohl auch an mich.
Stattgegeben, ich habe den Artikel dahingehend nur überflogen. Was schlicht daran liegt, daß es, wie bereits geschrieben, für die Kritik und Diskussion um Dirks Ofen vollkommen irrelevant ist, was andere tun, oder wer diese anderen sind.
Der verlinkte Artikel ist schlicht eine nette Informationsquelle vor dem Hintergrund des allgemeinen Threadthemas, über seine Inhalte aber die "Rechtmäßigkeit" der Kritik an anderen Inhalten festmachen zu wollen, unsinnig.
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Eintrag #32 vom 04. Feb. 2010 15:59 Uhr
Peter
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Auch wenn´s mich juckt, lassen wir´s. Es geht hier um Öfen und nicht um Rechthaberei :-)
Let´s agree to disagree!
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Eintrag #33 vom 09. Feb. 2010 13:55 Uhr
Dirk Osenberg
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ich nehme mal an wenn ich mich von vorneherein als Archäologe geoutet hätte, hätte es diese Diskusionen überhaupt nicht gegeben!!
Ein Mensch der denken kann, der Feuer machen kann der etwas von Statik versteht der weiß wie sich heiße Luft ausbreitet der kann sich auch ohne "historisches" Wissen einen Backofen bauen. Zugegeben wir nahmen Schamott weil es die Hitze besser hält.
Aber wenn man auf einem Platz lebt der sowohl Lehm und Weiden oder Haselnussruten bietet dann kommt man von ganz alleine auf den Gedanken aus diesen Materialien einen Ofen zu bauen.
Denn schon in der Steinzeit hat man den Lehm bzw Ton gebrannt und die Römer und Mittelaltermenschen hatten keinen PC wo sie googeln konnten. Das ist sowieso so ne Sache hier jeder spricht von original und Belege und so weiter Strengt euch doch selber mal an und überlegt wie man sowas bauen kann aus einfachen Mitteln.Die Ideen kommen mit dem bauen.
Um wärme im Ofen zu verlieren haben wir einen Lehmklumpen während dem backen auf den Kamin gelegt Die Türe welches eine Baumscheibe war haben wir mit Lehmwürsten abgeklebt. Die Glut haben wir zum Fleisch garen benutzt
Glaubt ihr etwa das Feuer oder die Glut wurde einfach gelöscht He es gab noch kein Feuerzeug
und weil eben durch die Hitze vom feuern der Lehm am Backloch ausbrach haben wir Steine mit Lehm eingearbeitet die dann der Hitze standhielten Das war aber alles ein Lernprozess
So genug geschrieben also selber ausprobieren ist das Motto nach draußen in die Natur da liegt alles rum nicht im PC!!
LG
Dirk
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Eintrag #34 vom 09. Feb. 2010 14:07 Uhr
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…niemand bezweifelt, daß dein Ofen funktioniert?
Nur ist das eben nicht Punkt der Frage gewesen.
Wobei das Thema nun auch sowas von durch ist.
Du hast erklärt, auf was dein Backofen basiert, die Frage ob es ein historischer Nachbau ist, ist somit beantwortet.
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Eintrag #35 vom 09. Feb. 2010 15:28 Uhr
Jens
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Nö Dirk. Beruf und Titel sind absolut irrelevant in einer sachlichen Diskussion. Da greifen Argumente bzw. im konkreten Fall Belege und Beweise. Daran müss(t)en sich auch Archäologen messen lassen. Sogar erst recht; jemand der von Berufs wegen zwar nicht automatisch um das Wesen aller Dinge, aber eigentlich um den Weg zur Erreichung der Kenntnis von ettlichen solchen wissen sollte, und das nicht tut, disqualifiziert sich in meinen Augen.
Akzeptier doch einfach mal, dass es hier nicht nur ums Ausprobieren geht.
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Eintrag #36 vom 09. Feb. 2010 18:32 Uhr
Dirk Osenberg
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Jens zum Glück gibts dich!!
Allwissenheit hat einen Namen
Danke dir!!
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Eintrag #37 vom 09. Feb. 2010 18:50 Uhr
Andreas Pilz
Jens hat aber recht. Denn so ist der Weg des Erkenntnisgewinnes nun mal nicht. Ob nun in den Geisteswissenschaften oder den Naturwissenschaften. Eine wichtige Grundregel ist nun mal, daß eine eigene Interpretation als solche gekennzeichnet wird.
Eine eigene Interpretation ist ja nichts per se schlechtes, aber auch sie sollte dann entsprechend argumentativ und mit Belegen untermauert werden, um die eigene Interpretation für andere Nachvollziehbar zu machen.
Ich denke, hättest du diese beiden Grundlagen beherzigt _dann_ wäre die Diskussion nicht aufgekommen. Nicht weil du Archäologe bist, denn ein Argumentum ad autoritatem ist in einer Diskussion nicht sehr überzeugend.
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Eintrag #38 vom 09. Feb. 2010 19:40 Uhr
Jens
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Dirk, wieso? Wieso ist es so schwer auf sachlich argumentativer Ebene zu bleiben, anstatt dem anderen völlig ungerechtfertigte, ja seinen Äusserungen sogar konträr stehende Dinge vorzuwerfen?
Ich weiss grundsätzlich nur folgendes:
a.) Recht genau, wo ich hin will: zum Erkenntnisgewinn
b.) inzwischen gottlob relativ genau, wie ich dahinkomme: indem ich möglichst wenig rate
naja gut und c.):
dass ich gern mehr fundiertes über Lehmbackofenbau im Mittelalter- insbesondere Spätmittelalter- wüsste.
Deine Beiträge waren diesbezüglich leider nicht förderlich. Gibt es jemand der- im Gegensatz zu mir eben- darüber etwas weiss?
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Eintrag #39 vom 09. Feb. 2010 20:43 Uhr
Carsten
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Hallo,
in Wessex haben die bei Ausgrabungen mittelalterliche Lehmöfen gefunden:
"Within the shallow, rectangular pit which formed the perimeter of the building were a large and a small oven. The larger oven was a circular clay structure, and would probably have had a domed roof. It was built upon a layer of flint cobbles and shells. The smaller oven lay less than 0.5m from the large one and was of simpler construction."
Leider steht da keine genauere Datierung dabei, es wird aber auf folgende Publikation verwiesen:
Wessex Archaeology Report 24, pub. 2009 : Kentish Sites and Sites of Kent: a miscellany of four archaeological excavations by P. Andrews, K. Egging Dunwoody, C. Ellis, A. Hutcheson, C. Phillpotts, A. Powell & J. Schuster.
Vielleicht hat jemand zu diesem Paper Zugang.
Gruß
Grypho
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Eintrag #40 vom 09. Feb. 2010 22:49 Uhr
Andreas Pilz
Hat eigentlich jemand was zu den transportablen Öfen? Ich hab letztens irgendwo ne Handschrift gesehen, wo so ein "typischer" Lehmofen auf nem Karren zu sehen war. Leider hab ich mir das Ding nicht gespeichert. Ich glaub, die Handschrift war so 14. oder 15. Jh.
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Eintrag #41 vom 09. Feb. 2010 22:53 Uhr
Jens
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15tes, Schachzabelbuch. Welches weiss ich aber grad nicht. Findet man aber bei IMGReal
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Eintrag #42 vom 09. Feb. 2010 23:39 Uhr
Andreas Pilz
Danke Jens!
Wobei ich mich gerade frage, wie die Dinger konstruiert sein könnten, daß der Karren nicht ständig wegkokelt..
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Eintrag #43 vom 10. Feb. 2010 00:37 Uhr
Ina
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Spontaner laienhafter Spekulatiusbackwahn meinerseits, weil bald wieder Weihnachten ist.
Vielleicht war der Boden eine Platte aus Stein, o.ä., oder es war eine Art Feuerschale in einem Loch im Wagen ? Beides würde man von außen nicht unbedingt sehen.
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Eintrag #44 vom 11. Feb. 2010 14:49 Uhr
Jens
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Habe mich geirrt.
Es ist Folio 48v des Cod. 3044 aus Schwaben, Chronic des Ulrich von Richental, Konzil von Konstanz, zwischen 1465 und 75, jetzt in der Österreichischen Nationalbibliothek.
Hier ist der Link zum Bild:
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Eintrag #49 vom 11. Feb. 2010 21:31 Uhr
Andrej Pfeiffer-Perkuhn
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Interessanterweise wurde er aber schon rekonstruiert. Eine Rekonstruktion, von Jan Dinspel, habe ich gesehen und köstliche Dinge daraus gegessen, die andere habe ich auf einem Bild einer französischen Veranstaltung gesehen.
Auch das bewegen war kein Problem. Im übrigen werden bewegliche Öfen solcher Pastetenbäcker mehrfach gezeigt.
Über die gezeigten Dimensionen darf man natürlich streiten, gelungene Rekonstruktion und Bildquelle machen derlei Öfen für mich aber absolut glaubhaft.
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Eintrag #50 vom 11. Feb. 2010 23:00 Uhr
Ina
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@Wilfried
Wenn du googelst, oder lycost, findest du diesen Text :
"Die Miniatur in der Chronik des Ulrich von Richental, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden ist und die Ereignisse im Laufe des Konzils beschreibt und illustriert, stellt eine Gruppe fremder Bäcker bei der Arbeit dar, die zur Zeit des Konzils in Konstanz für die Verpflegung der Kirchenversammlung sorgten. "
Das Bild zeigt die Arbeit dieser Leute. Da sie fremd sind, kamen sie "hierher", sind also in Bewegung ( gewesen ), backen, etc..
Typisch für solche "Comics" ist, dass z.B. mehrere Aktionen auf einem Bild dargestellt werden, gibt ja noch keine bewegten Bilder. :-)
Ein Bild reicht aber in diesem Fall, um den Bildbetrachter darüber zu informieren, was geschah. Eine Zeichnung über die Herstellung eines Ofens wäre dann wohl detailtreuer, aber es gab eben diese transportablen Teile. Ein anderes Beispiel sind schwebende Wappenschilde, Bischofshüte, etc. Die schwebten ja auch nicht tatsächlich herum… *örgs*
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Eintrag #51 vom 12. Feb. 2010 11:32 Uhr
Stella
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Mobiler Pastetenbäcker war zumindestes im Spätmittelalter in Europa quasi ein "eingetragener" und weitverbreiteter Beruf. Zahlreiche Stadtverordnungen beschäftigen sich mit Gammelfleischskandalen in diesem Bereich.
Quelle:
Durch die häufige Ermangelung von Funden sind nun mal Bilder unsere wichtigste Recherchegrundlage. Entweder pfuscht man bis zur Erfindung der Zeitreisemaschine im totalen Bereich der Vermutung rum oder man betrachtet Bildquellen mit der nötigen Einschätzung an Toposhaftigkeit und Verständnis für Allegorien bzw. Entwicklung von perspektivischen Malens.
Bewertung:
Eintrag #55 vom 12. Feb. 2010 17:12 Uhr
Peter
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Die beiden Rekonstruktionen, von denen hier gesprochen wurde (Andrej), hatten die nur dieses Bild als Vorage oder gibt es da noch aussagekräftigere Quellen?
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Eintrag #56 vom 12. Feb. 2010 19:35 Uhr
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Hier wurde gelöscht.
Nichts gegen Quellenkritik, dann aber doch bitte auf einem Mindestniveau.
Und da die sinnfreie Polemik zu den zu erwartenden Streitbeiträgen führte, habe ich aufgeräumt.
Ich habe die Beiträge, die primär zur Sache beitrugen, oder Informationen enthielten, beibehalten, auch wenn sie formulatorisch nun teils etwas in der Luft hängen.
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Eintrag #57 vom 29. Mai. 2010 22:15 Uhr
Marc Hofmann
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Hallo,
ich habe einen Lehmbackofen gebaut, den ich gerne überbauen würde.
Was für eine Pfostenkonstruktion könnt ihr mir empfehlen.
Erfahrungen und Bilder sind gerne willkommen.
Freue mich auf Eure antworten
Gruß
Marc
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